Resets binden die IT
Laut Gartner drehen sich bis zu ~40 % der Helpdesk-Anfragen um Passwörter; Forrester rechnet mit rund 70 US-Dollar je Reset. Das bindet Zeit – bei euch und im Support.
Kennt ihr das? Nach dem Urlaub ist das Passwort weg, und die IT verbringt halbe Tage mit Zurücksetzen. Gleichzeitig wird Phishing immer raffinierter und teuer. FIDO2-Sicherheitsschlüssel und Passkeys lösen beides: Anmelden per Schlüssel oder Fingerabdruck – phishing-sicher, ohne Passwort-Stress. Wir begleiten euren Betrieb Schritt für Schritt in die passwortlose Zukunft.
Phishing-sicher nach offenem FIDO2-Standard. Mit Recovery-Konzept, damit ein verlorener Schlüssel niemanden aussperrt – und Schulung, damit das Team mitkommt.
Passwörter sind doppelt teuer: Sie binden die IT mit endlosen Resets und sind zugleich das beliebteste Ziel für Angreifer. Moderne Phishing-Angriffe schalten sich unsichtbar zwischen Mitarbeiter und echten Dienst – ein eingegebenes Passwort plus SMS-Code reicht dann schon für die Übernahme.
Laut Gartner drehen sich bis zu ~40 % der Helpdesk-Anfragen um Passwörter; Forrester rechnet mit rund 70 US-Dollar je Reset. Das bindet Zeit – bei euch und im Support.
Eine einzige erfolgreiche Phishing-Mail kann Konten, Daten und Geld kosten. KI macht solche Angriffe persönlicher und überzeugender.
Einmalcodes und Bestätigungs-Pushs lassen sich durch Echtzeit-Phishing und MFA-Fatigue aushebeln. Sie hängen am Urteil gestresster Menschen.
Drei Begriffe, ein Prinzip: Anmelden ohne geteiltes Geheimnis, das gestohlen werden könnte. Welche Variante für wen passt, klären wir gemeinsam.
Der offene Standard für phishing-sichere Anmeldung ohne Passwort als geteiltes Geheimnis. Grundlage für Schlüssel und Passkeys.
Ein physisches Gerät als USB- oder NFC-Stick. Besonders geeignet für Administratoren, Geschäftsführung und kritische Konten.
Ein FIDO-Anmeldenachweis auf Smartphone oder Laptop, oft per Fingerabdruck oder Gesicht bestätigt – komfortabel für die ganze Belegschaft.
Der entscheidende Unterschied: FIDO2 setzt technisch an, nicht beim Aufmerksamkeitsniveau eurer Mitarbeiter. Die Anmeldung ist kryptografisch an die echte Domain gebunden – auf einer gefälschten Seite funktioniert sie schlicht nicht.
| Passwort + SMS / Authenticator | FIDO2-Schlüssel / Passkey |
|---|---|
| Geheimnis (Passwort/Code) kann abgefangen oder weitergeleitet werden | kein geteiltes Geheimnis, das gestohlen werden könnte |
| funktioniert auch auf einer täuschend echten Phishing-Seite | an die echte Domain gebunden – versagt auf gefälschten Seiten |
| MFA-Fatigue: Pushs werden genervt weggeklickt | kurze, bewusste Geste (Antippen, Fingerabdruck) |
| Reset-Tickets und Passwortregeln binden die IT | kaum Resets, weniger Support-Aufwand |
| Schutz hängt am Urteil im stressigen Moment | Schutz steckt in der Technik, nicht im Tagesform |
Phishing-sichere Schlüssel sind nicht nur ein Sicherheitsthema – sie rechnen sich betriebswirtschaftlich, vor allem über weniger Passwort-Resets und schnellere Anmeldung.
der Helpdesk-Anfragen drehen sich laut Branchenschätzungen (Gartner) um Passwörter. Forrester rechnet mit rund 70 US-Dollar Aufwand je Reset.
über drei Jahre ermittelt eine von Yubico beauftragte Forrester-Studie (Total Economic Impact, 2026) für den Umstieg auf phishing-sichere Schlüssel.
melden sich Mitarbeitende laut derselben Studie an – verglichen mit klassischer MFA. Allein das Wegfallen der Reset-Tickets sparte rund 476.000 US-Dollar Helpdesk-Kosten.
Die US-Sicherheitsbehörde CISA nennt phishing-resistente MFA (FIDO2/WebAuthn) den „gold standard" – nur FIDO/WebAuthn und PKI gelten zuverlässig als phishing-resistent.
Quellen: Forrester Total Economic Impact of Yubico YubiKeys (2026, von Yubico beauftragt) · CISA: Implementing Phishing-Resistant MFA. Reset-Anteil und -Kosten: Branchenschätzungen von Gartner und Forrester. Die ROI- und Effizienzwerte stammen aus einer herstellerbeauftragten Studie und dienen der Einordnung, nicht als Garantie.
Eine gute Einführung scheitert selten an der Technik, sondern an Recovery und Akzeptanz. Deshalb gehen wir in Wellen vor – und planen den Verlust eines Schlüssels von Anfang an mit.
Schreibt uns kurz, wie ihr euch heute anmeldet (z. B. Microsoft 365) und wie groß euer Betrieb ist. Wir zeigen unverbindlich, wie eine phishing-sichere, passwortlose Einführung bei euch konkret aussieht.
FIDO2 ist ein offener Standard für eine phishing-sichere Anmeldung ohne geteiltes Geheimnis. Ein Hardware-Sicherheitsschlüssel ist ein physisches Gerät (z. B. als USB- oder NFC-Stick) und eignet sich besonders für Administratoren und kritische Konten. Ein Passkey ist ein FIDO-Anmeldenachweis auf Smartphone oder Laptop und ist komfortabel für die breite Belegschaft.
FIDO2 bindet die Anmeldung kryptografisch an die echte Domain des Dienstes. Eine gefälschte Phishing-Seite erhält dadurch keine verwertbaren Anmeldedaten. SMS-Codes oder Push-Bestätigungen lassen sich dagegen durch Echtzeit-Phishing oder MFA-Fatigue aushebeln.
Nein. Sinnvoll ist ein schrittweiser Weg: zuerst die wichtigsten Konten phishing-sicher absichern, dann weitere Dienste. Passwörter können in einer Übergangsphase als Rückfallebene bestehen bleiben und später reduziert oder abgelöst werden.
Deshalb registrieren wir pro Person mindestens zwei Schlüssel und definieren einen klaren Recovery-Prozess. Ein verlorener Schlüssel wird gesperrt, der Ersatzschlüssel übernimmt, und niemand wird dauerhaft ausgesperrt.
Ja. FIDO2 und Passkeys sind für gängige Umgebungen wie Microsoft 365 ausgelegt. Wir prüfen im Erstgespräch eure konkrete Umgebung und planen die Einführung passend zu euren bestehenden Konten und Abläufen.
Schon für kleine Betriebe lohnt es sich, zumindest die kritischen Konten – Geschäftsführung, Buchhaltung, Administratoren – phishing-sicher zu machen. Mit wachsender Mitarbeiterzahl steigt der Nutzen, weil Passwort-Resets und Phishing-Risiko sonst überproportional zunehmen.